BRainR – Frage: Lohnen sich KfW-40 und Kfw-60 Häuser??


Vor einiger Zeit wurde diese Frage bei BrainR als Anregung zum bloggen gestellt.

Angesichts der steigenden Energiepreise stellen unsere Bauherren vermehrt die Anforderung besonders gut gedämmte Hääuser zu bauen. So habe ich in der jüngeren Vergangenheit einige KfW-60-Häuser geplant und auch KfW-40-Häuser.

Nun finde ich es eine gute Zeit für ein Zwischenfazit:

KfW-40 und KfW-60-Häuser lohnen sich in jedem Fall! Ich denke, es ist nur noch eine Frage von sehr kurzer Zeit, dann werden wir nichts anderes mehr bauen.

Die Entscheidung, ob mann dann ein KfW-40 oder ein KfW-60-Has bauen will, sollte man von der Bauform des Hauses abhängig machen.

Aus einem Bungalow oder einem Toskana-Haus ein Kfw-40-Haus zu machen ist zwar möglich, aufgrund der ungünstigen Bauform gibt es aber Probleme die geforderten Werte für die Transmissionswärmeverluste zu erreichen. Daher müsste man unheimlich dicke Dämmstoffpakete einbauen, die das Vorhaben so verteuern, daß es unwirtschaftlich wird.

D.h. heißt für mich, die Kosten für die Mehrinvestition hole ich in einem überschaubaren Zeitraum von 10 – 15 Jahren nicht wieder rein.

Bei einem kompakten Haus, wie z.B. unserem VarioÖkoStar 132 würde ich mich immer für die Variante KfW-40 satt KfW-60 entscheiden.

Durch die günstigen Konditionen, die Betriebskosteneinsparung bei der Heizung und durch eventuelle Zuschüsse in einzelnen Bundesländern wird diese Investion interessant.

Zwar gebe ich mehr Geld für das Haus aus, die monatliche Belastung aus Finanzierung und Betriebskosten des Hauses muß aber durch die Förderungen und Einsparungen nicht höher ausfallen.

 

 

 

Vielen Dank für die Anregung aus BrainR!

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