Was interessiert die Leser eines Bau-Blogs?
Diese Frage haben wir über das Brainstorming-Tool vom Ideen-Tower gestellt. Unter diesem Link haben sich inzwischen 80 Ideen angesammelt. Dafür danken wir allen Lesern sehr herzlich.

Die angestreben 100 haben wir damit zwar (noch) nicht ganz voll bekommen, aber 80 ist ja auch schon ein recht ordentliches Ergebnis.
Anfang April werden wir diese Ideen etwas sichten und versuchen zu kategorisieren. Wenn Ihr bis dahin noch die eine oder andere Idee ergänzen wollt – immer her damit.
[tags]Ideen, Baublog[/tags]
Zinsverbilligung von KfW-Programmen für Varioself-Kunden
Über einen unserer Finanzierungspartner können wir allen VarioSelf-Kunden die KfW-Programme Wohneigentum und Ökologisch Bauen um 0,15 % zinsverbilligt anbieten, d.h. die Kundenkondition liegt immer 0,15% unter den jeweils veröffentlichten KfW-Konditionen.
Und zwar:
O Im Rahmen einer Gesamtfinanzierung bis max. 90 % des Beleihungswertes (d.h. Eigenkapital 10% +für die Nebenkosten); Zinsbindung 10 , 15 oder 20 Jahre.
O Das Bankdarlehen ist mit einer Sondertilgungsklausel ” 5% p.a. ” und bis zu 12 Monaten bereitstellungsfreie Zeit ausgestattet.
O KfW-Darlehen mindestens 50.000 €.
Fragen Sie nach!
B & S Massivbau, Helene-Stöcker-Str. 23, 23843 Bad Oldesloe,
Tel: 04531-670290
Diskussionspfad zu Sinn und Unsinn der Dämmung
Es werden immer wieder angeregte Diskussionen um Sinn und Unsinn der Dämmung im Hausbau geführt. Der interessierte Laie ist dann anschließend gänzlich verwirrt. Einen solcherart interessanten Diskussionspfad finden Sie hier beim Forum Haustechnik-Dialog.
Zur Übersicht: Es gibt auf der einen Seite die Gruppe der Ziegeltheoretiker und die Gruppe der Dämmer.
Die ersteren behaupten die moderne Dämmung von Häusern sein teuer und wirkungslos und verweisen auf das sogenannte Lichtenfelser Experiment. Die zweite Gruppe setzt auf den modernen Fertigbau, der sehr hohe Dämmstoffstärken ermöglicht. Interessant ist, mit welcher Heftigkeit hier die Glaubenssätze ausgetauscht werden.
Viel Spaß bei der Lektüre!
P.S.: Ich für meinen Teil glaube, daß die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Ein massiver Baustoff hat den Vorteil der guten Wärmepeicherfähigkeit. (Und damit der gleichmäßigen Reflexion bei Einsatz einer Strahlungsheizung.) Bei einem massiven Bau kann man dann bei einer Verblendfassade unproblematisch bis zu 14 cm Wärmedämmung einbauen und bei einem WDVS durchaus auch Aufbauten mit größeren Schichtstärken. Generell würde ich aber immer eine kontrollierte Lüftung einbauen.
Energietag am 28.04.2007
Am 28.04.2007 findet der 12. Tag der Erneuerbaren Energien statt. Wir finden dieser Tag ist eine tolle Idee und auch wir werden unser Musterhaus in Bad Oldesloe öffnen. Zu besichtigen ist zwischen 10 und 16 Uhr ein Pelletkaminofen und eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung.
Der Tag der Erneuerbaren Energien ist eine deutschlandweite Initiative, in der die praktische Nutzung der erneuerbaren Energien in vielen Einzelaktionen besonders im Mittelpunkt steht. Dieser Tag ist offen für Anlagenbetreiber, Bürgerinitiativen, Agenda 21 Gruppen und Unternehmen, die aufzeigen wollen, dass die Energieversorgung auf der Basis der erneuerbaren Energien funktioniert.
Grundprinzip des Tages ist es, die vielen Nutzungsformen der erneuerbaren Energien in ihrer Vielfalt vor Ort einer breiten Öffentlichkeit aus privaten, gewerblichen und kommunalen Energienutzern vorzustellen. So kann an der konkreten Anlage über Funktion und Wirkungsweise, Vor- und Nachteile, bisherige Fehler und auch Grenzen informiert werden. An der praktischen Anlage funktioniert der Wissenstransfer am besten.
Das geschieht in erster Linie durch die öffentliche Vorstellung der Nutzungsanlagen wie Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen, Holzheizungen und andere Biomassenutzungen, Wärmepumpen u.a.. Die privaten und gewerblichen Anlagenbetreiber führen an ihrer Anlage vor Ort einen Tag der offenen Tür durch. Energieeffizientes Gebäude, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, alternative Fahrzeuge (Solarfahrzeuge, Pflanzenölantriebe u.a.), Kraft-Wärme-Kopplungen, Regenwassernutzungen und andere ökologische Besonderheiten sind ebenfalls kostenlos zu besichtigen.
Die Energieeinsparung und -effizienz gehören genauso zu dem Themenspektrum, wie Fragen der Umweltbildung, der Ressourcenschonung und des Ressourcenverbrauchs.
Hintergrund
In der sächsischen Stadt Oederan wurde der Tag der Erneuerbaren Energien 1996 aus der Taufe gehoben. Die Stadtbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Oederan mbH lud damals Energieneugierige zur Besichtigung ihrer 700 qm großen Solaranlage ein. 27 weitere Anlagenbetreiber in Sachsen schlossen sich der Idee der Stadtverwaltung Oederan an und zeigten unter dem Motto „Zehn Jahre nach Tschernobyl – es geht auch anders“ ihre Anlagen der Öffentlichkeit. Die Idee übersprang Ländergrenzen, so dass seit 2001 in allen Bundesländern der Tag der Erneuerbaren Energien begangen wird. Eine Einzelteilnahme ist jedoch genauso möglich. Zentrale Informationsstelle für den „Tag der Erneuerbaren Energien“ ist die Internetadresse www.energietag.de, wo alle Anmeldungen erfolgen und auch alle Informationen über geöffnete Anlagen (Anschriften), Veranstaltungen, Pressemitteilungen, Geschichte des Tages usw. abgerufen werden können.
Ziel des Tages der Erneuerbaren Energien ist die Information, Beratung und Vorführung der Nutzung der regenerativen Energien, des solaren Bauens und der Energieeinsparung. Damit soll um Akzeptanz und Nachahmung als Einstieg in eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien geworben werden. Die Aktion fördert den Umwelt- und Klimaschutz und senkt die Kosten durch den geringeren Energieträgereinsatz. Letztendlich dient die Aktion auch der Förderung des regionalen Handwerks und der Wirtschaft zur Nutzung der regionalen nachwachsenden Energieressourcen.
Der Tag der Erneuerbaren Energien ist eine deutschlandweite Initiative, die zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl die verschiedenen Nutzungsarten einer nachhaltigen Energiewirtschaft präsentiert. Betreiber von alternativen Energieanlagen öffnen ihre Türen, um interessierten Energienutzern einen Eindruck in die Energietechnik des Solarzeitalters zu geben. Das Grundprinzip ist einfach: Praktiker geben einen Einblick in die Erfahrungen mit der neuen Technik und deren vielfältigen Möglichkeiten: solarthermische oder Photovoltaik- anlagen, Wind- oder Wasserkraftanlagen, Biogasanlagen zur Wärme- und Stromerzeugung, Holzheizungen, Pflanzenölnutzung oder auch Solararchitektur und Verbesserungen der Energieeffizienz. Weiter gibt es Messen, Diskussionsrunden und andere Veranstaltungen.
Die Aktion wurde 1996 durch die Stadt Oederan ins Leben gerufen, die auch seitdem die bundesweite Koordination durchführt. Die Resonanz ist gut. Die Teilnehmerzahlen steigen jährlich.
> weitere Informationen unter www.energietag.de
> Leitfaden zum Energietag [.pdf | 230 KB]
> Pressemitteilung zum Energietag [.pdf | 120 KB]
Stromkostensparstrategien bei Wärmepumpen
Donnerstag bin ich bei dem Bauvorhaben Familie B. in Stubbendorf vorbeigefahren. Herr B. sen. war draußen am werkeln und so haben wir noch einen Augenblick geklönt.
Herr B. berichtete mir von seinen sehr niedrigen Heizkosten mit der ACALOR-Wärmepumpenheizung. So hätte er in seiner ca. 80 m² großen Einliegerwohnung im Februar nur ca. 26 € Strom verbraucht (26 : 0,125 = 208 kW/h).
Gleichzeitig erzählte Herr B. mir von seiner Stromkostensparstrategie: Nachts, zur Nebentarifzeit, laden Sie die Räume auf höhere Temperaturen von ca. 23 – 24 ° C auf. Tagsüber regeln Sie auf 21° C runter und nutzen so die in der Masse des Baukörpers gespeicherte Wärme.






