Weitere Diskussion um Wärmepumpen
Im Internetforum Haustechnik-Dialog ist nun ein Leserbrief zur diesem lesenswerten Artikel über Wärmepumpen erschienen.
Hier passiert genau das, was der Autor Herr Seifert kritisiert in seinem Artikel kritisiert hat. Fernab von jeder Sachlichkeit wird auf die funktionierende und scheinbar auch wirtschaftlich interessante Technik eingedroschen. Dies alles mit verkürzter Information. Es mag sein, das Pellets im Verbrauch sehr günstig sind – wenn man die erheblich hohen Investitionskosten und auch die Wartungs- und Reparaturkosten verschweigt.
Hier wird eine Lanze für eine Technik gebrochen, die zur Zeit offensichtlich am Markt nicht konkurrenzfähig ist.
Es bleibt das Grundproblem: Die modernen Häuser benötigen immer weniger Heizenergie (i.R. ca. 2 – 5 kWh- Heizlast) und wir benötigen eine Heizquelle, die in der Investition und auch im Verbrauch günstig ist.
Es werden für Wärmepumpen und auch für Pelletheizungen Unsummen von Geld ausgegeben, nur um ganz wenig Wärme zu erzeugen. Das passt in meinen Augen oftmals nicht zusammen. Es ist immer der einzelne Anwendungsfall zu betrachten und in vielen Fällen wird auch eine niedrig modulierende Gasheizung eine tolle Lösung sein.
Tags: Hausbau, KfW-40, Pelletkaminofen, Wärmepumpe
Aktionsplan des europäischen Parlaments
Der Passivhausblog hat einen Aktionsplan des europäischen Parlaments ausfindig gemacht, in dem gefordert wird sogar bereits ab 2011 für Neubauten vorzuschreiben, daß diese nach Normen für Passivhäuser gebaut werden.
Tags: KfW-40, Klimaveränderung, Passivhaus
Passivhaus 2015
Gibt man das Stichwort “Passivhaus 2015” als Stichwort in den Suchmaschinen ein, erhält man zahlreiche Hinweise darauf, daß es Bestrebungen verschiedener europäischer Länder und der europäischen Kommission gibt, ab 2015 den Passivhausstandard zum Mindeststandard in der Bauausführung zu machen.
Ob das in der Kürze der Zeit erreicht werden kann, wird sich zeigen. Aber ich finde, daß ist ein bemerkenswertes Ziel. Als Bauunternehmen stellt uns dies vor große Herausforderungen.
Lohnt sich ein KfW-40- Haus?
Diese Frage wird mir von Bauinteressenten immer wieder gestellt. Dies war Anlaß für mich, einmal eine überschlägige Kalkulation für einen Kunden anzustellen:
Die nachfolgende Berechnung bezieht sich speziell auf Schleswig-Holstein. Aber auch andere Bundesländer wie z.B. Hamburg haben ihre Förderung für KfW-40-Häuser deutlich erhöht. Und sicherlich werden diese Beispiele Schule machen und andere Länder werden folgen.
Berechnungsbeispiel für ein Einfamilienhaus mit 198 m² Wohnfläche:
Zuschüsse, Zinsvorteile und Einsparungen:
1. Zuschuß aus dem SH-Fond 198 m² * 40 € = 7920 €.
2. KfW-40 Kredit : Der Zinsvorteil beträgt ca. 4,7 ./. 3,2 Punkte = 1,5 Prozentpunkte. Dies entspricht einem Vorteil von 750 €/Jahr. Gerechnet auf 10 Jahre 7500 €.
3. Einsparung bei den Heizkosten ein. Bei der Größe des Hauses entstehen zu heutigen Preisen Heizungsbetriebskosten (Gas,Wartung, Strom, Prüfung) von ca. 1180 €/a. Bei der ACALOR Wärmepumpenheizung fallen jährlich Kosten von ca. 550 € an. Setzt man 13 Cent für den Strompreis an, betragen die Gesamtkosten ca. 580 €/a. (Stromverbrauch ACALOR/a ca. 4229 kWh)
Hinzu kommen Betriebskosten für die inVENTer-Lüfter von ca. 30 €/a. Dafür werden aber auch die Lüftungswärmeverlust deutlich reduziert. Und man hat immer frische Luft im Haus.
Überschlägig hat man (zu heutigen Preisen) mit der ACALOR- Wärmepumpe und inVENTER-Lüftungsanlage in der Summe 620 €/a Betriebskosten. Dann entspricht dies einer Einsparung von jährlich 560 €. Dies sind über 10 Jahre = 5600 €.
In der Summe entsteht über 10 Jahre zu heutigen Preisen ein Vorteil von:
1. 7920 € (SH-Fonds)
2. 7500 € (Zinsvorteil KfW)
3. 5600 €. (Heizkosteneinsparung)
Summe: 21020 € Vorteil über 10 Jahre
Kalkulierte Mehrkosten:
Es entstehen beim Bau dieses Beispielhauses Mehrkosten für die KfW-40 Ausstattung:
1. zusätzliche Dämmung: 4130 €
2. Fenster Ug= 0,7 1222 €
3. Mehrpreis ACALOR zur
Brennwerttechnik ohne Fußbodenheizung
jeweils baufertige Arbeit inkl. Anschluß: 6360 €
3. Mehrpreis ACALOR zur
Brennwerttechnik mit Fußbodenheizung
jeweils baufertige Arbeit inkl. Anschluß: 3860€
4 Mehrpreis: Lüftung inVEN 7050 €
Summe Mehrkosten: 18762 €
Überschuss nach 10 Jahren: 21020 – 18762 € = 2258
Fazit: Spätestens nach 10 Jahren haben Sie die Mehrinvestition wieder drin.
Tags: ACALOR, Lüftung, Varioself, Wärmepumpe, inVENTer, KfW-40,
Bloggende Bauunternehmen.
Macht Bloggen für ein Bauunternehmen Sinn?
Dieser Frage geht Herbert Walker auf seinem Blog nach. Ich bin ja mal gespannt …




